25. Oktober: Vortragswettbewerb für Amateure um die „Gaffeeganne
Straßenbahnhof Angerbrücke Veranstaltungsraum der LVB.
Dienstag, 25. Oktober 2011, 19:00 Uhr
Einlass ab 18:00 Uhr
Teilnahme-Bedingungen
Der Wettbewerb findet jährlich statt. Alleiniger Veranstalter und Inhaber der Rechte ist die Lene-Voigt-Gesellschaft e.V. Vorzutragen sind ausschließlich bereits veröffentlichte Texte von Lene Voigt.
Jeder Teilnehmer ist verpflichtet, einen mundartlichen und einen hochdeutschen Text der Dichterin vorzutragen – ein Honorar wird nicht gezahlt. Der Wettbewerb ist nur für Amateure ausgeschrieben. Die Dauer des Vortrags wird je Text auf 3 Minuten begrenzt, die Gesamtdauer der beiden Beiträge zusammen darf nicht länger als 6 Minuten umfassen. Längere Arbeiten können auszugsweise vorgetragen werden. Gesang oder musikalische Begleitung durch den Vortragenden selbst sind möglich. Bei Gedichten ist freier Vortrag erwünscht, Prosatexte können abgelesen werden. Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen ab 16 Jahren.
Anmeldung
Die Titel der beiden Texte sind spätestens bis 10. Oktober 2011 mit folgenden Angaben an die Lene-Voigt-Gesellschaft (per Briefpost oder E-Mail) einzusenden: Vorname, Name/Straße, Postleitzahl/Ort, Telefon, Fax oder E-Mail. Telefonische Anmeldungen werden aus organisatorischen Gründen nicht angenommen. Bei Bedarf findet ein Vorausscheid statt. Spätere Anmeldungen können erst für den Wettbewerb des Folgejahres berücksichtigt werden. Wird ein Text mehrfach gemeldet, werden Alternativen vorgeschlagen.
Preise
Die Gewinnerin bzw. der Gewinner der Gaffeeganne der Lene-Voigt-Gesellschaft 2011wird von einer Jury, bestehend aus Vorstandsmitgliedern und Mitgliedern der Lene-Voigt-Gesellschaft sowie aus Vertretern des übrigen Publikums, in geheimer, nicht öffentlicher Sitzung ermittelt. Der Publikumspreis 2011, ein Keramikteller, geht an denjenigen, der nach Meinung der Mehrheit aller Anwesenden den besten Vortrag hatte. Ermittlung erfolgt durch Stimmenauszählung in geheimer Wahl. Höhepunkt des Abends ist die Überreichung der Ehren-Gaffeeganne der Lene-Voigt-Gesellschaft 2011. Der Name dieses Preisträgers wird prinzipiell erst am Ende der Veranstaltung bekannt gegeben.
Der Veranstalter behält sich vor, allen Teilnehmern adäquate Sachpreise zu überreichen. Ein Anspruch darauf besteht nicht.
Zu den beiden »Gaffeegannen« und dem Publikumspreis gehört eine Auswahl von Kaffeesorten aus dem Sortiment der Firma J.J. Darboven.
Wegen der zu erwartenden großen Nachfrage wird rechtzeitige Kartenbestellung empfohlen. Eine Platzreservierung ist nicht möglich.
Anmeldungen bitte an:
Lene-Voigt-Gesellschaft e.V.
Haus des Buches
Gerichtsweg 28
04103 Leipzig
Telefon/Fax: (034298) 66019
Email: info@lene-voigt-gesellschaft.de
oder buero.lene@hotmail.de
Karten erhalten Besucher auch in der Connewitzer Verlagsbuchhandlung, Schuhmachergäßchen 4, 04109 Leipzig, Tel.: 0341-9603446 oder an der Abendkasse.
Eintritt: 10,00 Euro, Mitglieder LV-Ges.: 8,00 Euro
Weitere Informationen finden Sie unter Veranstaltungen


Am 19. Mai 2010 ging es wieder spannend und fröhlich auf der Bühne des Kabaretts Sanftwut zu. 11 aufgeregte Nachwuchstalente trugen beim 10. Schülerwettbewerb um das „Gaggaudebbchen“ Texte von Lene Voigt vor. Die meisten Teilnehmer kamen wieder von der Lene-Voigt-Schule und dem Gustav-Hertz-Gymnasium, aber auch Enkel unserer Mitglieder machten mit. Manche waren schon öfters erfolgreich dabei, viele standen erstmalig auf der Bühne. Dazu gehört Mut, der befördert wurde durch kräftiges „Toi,toi,toi“ zu dem Moderator Wolfgang U. Schütte das Publikum bei jedem Vortrag aufrief. Das Niveau der Beiträge war beachtlich: hervorragende Interpretationen, originelle Kostüme und eine spürbare Freude der Kinder am Rezitieren der Gedichte und Balladen in sächsischer Mundart brachten viel Beifall beim zahlreich erschienenen Publikum. In der Pause konnten alle Gäste aktiv werden und mit Bärbel Steinert und ihrem Zerrwanst Lene-Voigt-Lieder anstimmen. Ein erfolgreicher Versuch, die spannungsgeladene Atmosphäre etwas zu beruhigen. Währenddessen waltete die fachkundige Jury ihres schweren Amtes. Aber nur einer kann das begehrte Gaggaudebbchen heeme schläbben!
Nils Döhler, Schüler der 5. Klasse der Lene-Voigt-Schule und erstmalig beim Wettbewerb dabei, wurde Sieger des 10. Gaggaudebbchens. Er hatte mit rotem Bart und Krone trefflich die Ballade „Dr alde Barbarossa“ vorgetragen und machte vor Freude und Überraschung einen Riesenluftsprung als er seinen Namen hörte. Eine heitere Stimmung bei allen, Präsente für jeden Teilnehmer und das Versprechen auf ein Wiedersehen zum nächsten „Gaggaudebbchen“ beschlossen diesen fröhlichen Nachmittag. Unser Dank gilt allen, die uns unterstützt haben: den Lehrerinnen Frau Dobroschke (Lene-Voigt-Schule) und Frau Brückner (Gustav-Hertz-Gymnasium), der Kaffee-Firma J.J. Dorboven, die traditionell leckere Kakaotütchen spendete und unserem Gastgeber, dem Kabarett Sanftwut.

Kabarett SANFTWUT, Leipzig, Mädlerpassage
Dienstag, 26. Oktober 2010, 19:00 Uhr
Einlass ab 18:00 Uhr
Teilnahme-Bedingungen
Der Wettbewerb findet jährlich statt. Alleiniger Veranstalter und Inhaber der Rechte ist die Lene-Voigt-Gesellschaft e.V. Vorzutragen sind ausschließlich bereits veröffentlichte Texte von Lene Voigt.
Jeder Teilnehmer ist verpflichtet, einen mundartlichen und einen hochdeutschen Text der Dichterin vorzutragen – ein Honorar wird nicht gezahlt. Der Wettbewerb ist nur für Amateure ausgeschrieben. Die Dauer des Vortrags wird je Text auf 3 Minuten begrenzt, die Gesamtdauer der beiden Beiträge zusammen darf nicht länger als 6 Minuten umfassen. Längere Arbeiten können auszugsweise vorgetragen werden. Gesang oder musikalische Begleitung durch den Vortragenden selbst sind möglich. Bei Gedichten ist freier Vortrag erwünscht, Prosatexte können abgelesen werden. Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen ab 16 Jahren.
Anmeldung
Die Titel der beiden Texte sind spätestens bis 5. Oktober 2010 mit folgenden Angaben an die Lene-Voigt-Gesellschaft (per Briefpost oder E-Mail) einzusenden: Vorname, Name/Straße, Postleitzahl/Ort, Telefon, Fax oder E-Mail. Telefonische Anmeldungen werden aus organisatorischen Gründen nicht angenommen. Bei Bedarf findet ein Vorausscheid statt. Spätere Anmeldungen können erst für den Wettbewerb des Folgejahres berücksichtigt werden. Wird ein Text mehrfach gemeldet, werden Alternativen vorgeschlagen.
Preise
Die Gewinnerin bzw. der Gewinner der Gaffeeganne der Lene-Voigt-Gesellschaft 2010wird von einer Jury, bestehend aus Vorstandsmitgliedern und Mitgliedern der Lene-Voigt-Gesellschaft sowie aus Vertretern des übrigen Publikums, in geheimer, nicht öffentlicher Sitzung ermittelt. Der Publikumspreis 2010, ein Keramikteller, geht an denjenigen, der nach Meinung der Mehrheit aller Anwesenden den besten Vortrag hatte. Ermittlung erfolgt durch Stimmenauszählung in geheimer Wahl. Höhepunkt des Abends ist die Überreichung der Ehren-Gaffeeganne der Lene-Voigt-Gesellschaft 2010. Der Name dieses Preisträgers wird prinzipiell erst am Ende der Veranstaltung bekannt gegeben.
Der Veranstalter behält sich vor, allen Teilnehmern adäquate Sachpreise zu überreichen. Ein Anspruch darauf besteht nicht.
Zu den beiden »Gaffeegannen« und dem Publikumspreis gehört eine Auswahl von Kaffeesorten aus dem Sortiment der Firma J.J. Darboven.
Kartenverkauf
Kabarett SANFTWUT: Di–Fr ab 12:00 Uhr oder Bestellung: Tel. 0341-961 23 46
Wegen der zu erwartenden großen Nachfrage wird rechtzeitige Kartenbestellung empfohlen. Eine Platzreservierung ist nicht möglich.
Es besteht die Möglichkeit, ab 18:00 Uhr im Kabarett-Kneipchen individuell Speisen und Getränke einzunehmen.
Anmeldungen bitte an:
Lene-Voigt-Gesellschaft e.V.
Coppistr. 53
04157 Leipzig
Email: lenevoigt@aol.com
Fax: 0341/911 92 13
Weitere Informationen finden Sie unter Veranstaltungen.
Gitta Steyer überzeugte mit der Ballade „´s Riesenschbielzeich“ und dem anrührend interpretierten Gedicht „Mein Liebster ist ein Vagabund“ nicht nur die Jury sondern auch das begeisterte Publikum.
Auch bei der diesjährigen „Gaffeeganne“ wieder eine Übereinstimmung in der Bewertung!

Bärbel Steinert freute sich riesig über die Auszeichnung mit der Ehrengaffeeganne, die sie für ihre unermüdlichen Bemühungen um die Jugendarbeit erhielt. Es ist der ehemaligen Kindergärtnerin seit Jahren ein Herzensbedürfnis, besonders die Kinder für die sächsische Mundart zu gewinnen, mit ihnen Lene-Voigt-Texte einzustudieren und musikalisch mit dem „Zerrwanst“ zu begleiten.
Vielen Dank an Uwe Rohland, der witzig und unterhaltsam moderierte und versuchte, den Kandidaten das Lampenfieber etwas zu vertreiben.


Zum gelungenen Auftakt des Wettbewerbs zeigten die jüngsten Talente vom „Gaggaudebbchen“, was in ihnen steckt. Die drei besten waren eingeladen, noch einmal mit ihren Texten vom Schülerwettbewerb im Mai aufzutreten. Vielleicht ist unter ihnen ein zukünftiger Besitzer der „Gaffeeganne“?
Mehr zu lesen gibt es hier: Artikel Lizzy
Am 13. Mai fand unser Wettbewerb um das Gaggaudebbchen nun schon zum 9. mal statt. Und es freut uns zu sagen, dass es nicht nur die größte Resonanz (Erstmals stellten sich 13 Schülerinnen und Schüler der Konkurrenz), sondern auch inhaltlich ein höheres Niveau zu den bisherigen Veranstaltungen hatte.
Die Kinder trugen mit frechen Kostümen, die vielfältig und passend ausgewählt,ohne Fehler die zum Teil auch schwierigen Texte vor. Selbst das Sächsisch kam im Gegensatz zu den vergangenen Jahren wieder sehr natürlich herüber.
Bei den Kindern und auch bei den Zuschauern spürte man die Begeisterung. Nicht zuletzt auch dank der unterhaltsamen und kurzweiligen Moderation von Uwe Rohland.

Und so hat es keinen gewundert, dass jedes Jurymitglied einen anderen Favoriten hatte.
Nach einigen Diskussionen blieben dann noch drei Kinder für den Sieg und für den Erhalt des Gaggaudebbchens übrig. Aber nur eine/r kann der Gewinner des Gaggaudebbchens sein.Da hatte Herr Schütte die geniale Idee diese 3 besonders zu würdigen.
Sie bekamen eine Einladung für einen Auftritt beim Erwachsenen-Wettbewerb um die “Gaffeeganne” am 27. Oktober.

Johann Heimrich aus Delitzsch, der in Leipzig erstmals zeigte, was man im Kurs “Typisch sächsisch” alles lernen kann.
Luisa Rößner, die gleich ein ganzes Schatzgräber-Inventar auf die Bühne schleppte, um den sowieso schon witzigen “Dr Schatzgräwr” von Lene Voigt darzubieten.
Und Michelle Beyer aus der Lene-Voigt-Schule ließ es sich nicht nehmen, als Katze auf die Bühne zu kommen, um “De Gatze” darzubieten.
„ Das Fauchen am Schluss war es wohl, das der Jury die Mundwinkel ein klein wenig mehr in die Breite gehen ließ – und der Zwölfjährigen in diesem Jahr den begehrten Gaggau-Becher mit der Kakao-(Tüten)-Füllung einbrachte.“ schrieb Ralf Julke in der Internetzeitung und damit hatte er gar nicht so unrecht.
Und auch mit seinem Abschlusssatz kann sich wohl jeder Lene-Voigt-Fan anschließen:
“ Schöner kann man die beliebteste Leipziger Dichterin eigentlich nicht ehren.“
Und nun möchten wir uns noch bei allen bedanken, die zum Gelingen des lustigen Nachmittags beigetragen haben. Besonders den Sanftwütlern, in deren Kabarett wir seit Jahren hervorragende Aufnahme finden, und der Kaffee-Firma J..J. Darboven, die wieder für jeden Teilnehmer viele Tütchen schmackhaften “Gaggaus” spendierte.
Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.
