Lene-Voigt-Gesellschaft e.V.

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Wettstreit ums „Gaggaudebbchen“ 2011


Datum: Sonntag, 29. Mai 2011
Kategorien: Gaggaudebbchen, Veranstaltungen
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Gaggaudebbchen für „Rotbart“ Nils Döhler

Am 19. Mai 2010 ging es wieder spannend und fröhlich auf der Bühne des Kabaretts Sanftwut zu. 11 aufgeregte Nachwuchstalente trugen beim 10. Schülerwettbewerb um das „Gaggaudebbchen“ Texte von Lene Voigt vor. Die meisten Teilnehmer kamen wieder von der Lene-Voigt-Schule und dem Gustav-Hertz-Gymnasium, aber auch Enkel unserer Mitglieder machten mit. Manche waren schon öfters erfolgreich dabei, viele standen erstmalig auf der Bühne. Dazu gehört Mut, der befördert wurde durch kräftiges „Toi,toi,toi“ zu dem Moderator Wolfgang U. Schütte das Publikum bei jedem Vortrag aufrief. Das Niveau der Beiträge war beachtlich: hervorragende Interpretationen, originelle Kostüme und eine spürbare Freude der Kinder am Rezitieren der Gedichte und Balladen in sächsischer Mundart brachten viel Beifall beim zahlreich erschienenen Publikum. In der Pause konnten alle Gäste aktiv werden und mit Bärbel Steinert und ihrem Zerrwanst Lene-Voigt-Lieder anstimmen. Ein erfolgreicher Versuch, die spannungsgeladene Atmosphäre etwas zu beruhigen. Währenddessen waltete die fachkundige Jury ihres schweren Amtes. Aber nur einer kann das begehrte Gaggaudebbchen heeme schläbben!
Nils Döhler, Schüler der 5. Klasse der Lene-Voigt-Schule und erstmalig beim Wettbewerb dabei, wurde Sieger des 10. Gaggaudebbchens. Er hatte mit rotem Bart und Krone trefflich die Ballade „Dr alde Barbarossa“ vorgetragen und machte vor Freude und Überraschung einen Riesenluftsprung als er seinen Namen hörte. Eine heitere Stimmung bei allen, Präsente für jeden Teilnehmer und das Versprechen auf ein Wiedersehen zum nächsten „Gaggaudebbchen“ beschlossen diesen fröhlichen Nachmittag. Unser Dank gilt allen, die uns unterstützt haben: den Lehrerinnen Frau Dobroschke (Lene-Voigt-Schule) und Frau Brückner (Gustav-Hertz-Gymnasium), der Kaffee-Firma J.J. Dorboven, die traditionell leckere Kakaotütchen spendete und unserem Gastgeber, dem Kabarett Sanftwut.
Auftritt beim Gaggaudeppchen 2010


Datum: Donnerstag, 10. Juni 2010
Kategorien: Allgemeines, Gaggaudebbchen
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Das Gaggaudebbchen 2009 ist vergeben

Am 13. Mai fand unser Wettbewerb um das Gaggaudebbchen nun schon zum 9. mal statt. Und es freut uns zu sagen, dass es nicht nur die größte Resonanz (Erstmals stellten sich 13 Schülerinnen und Schüler der Konkurrenz), sondern auch inhaltlich ein höheres Niveau zu den bisherigen Veranstaltungen hatte.

Die Kinder trugen mit frechen Kostümen, die vielfältig und passend ausgewählt,ohne Fehler die zum Teil auch schwierigen Texte vor. Selbst das Sächsisch kam im Gegensatz zu den vergangenen Jahren wieder sehr natürlich herüber.

Bei den Kindern und auch bei den Zuschauern spürte man die Begeisterung. Nicht zuletzt auch dank der unterhaltsamen und kurzweiligen Moderation von Uwe Rohland.sanftteufeluweschatz1

 

Und so hat es keinen gewundert, dass jedes Jurymitglied einen anderen Favoriten hatte.

Nach einigen Diskussionen blieben dann noch drei Kinder für den Sieg und für den Erhalt des Gaggaudebbchens übrig. Aber nur eine/r kann der Gewinner des Gaggaudebbchens sein.Da hatte Herr Schütte die geniale Idee diese 3 besonders zu würdigen.

Sie bekamen eine Einladung für einen Auftritt beim Erwachsenen-Wettbewerb um die “Gaffeeganne” am 27. Oktober.

 Johann Heimrich aus Delitzsch, der in Leipzig erstmals zeigte, was man im Kurs “Typisch sächsisch” alles lernen kann. Johann Heimrich aus Delitzsch

  Der Schatzgräwer  Luisa Rößner, die gleich ein ganzes Schatzgräber-Inventar auf die Bühne schleppte, um den sowieso schon witzigen “Dr Schatzgräwr” von Lene Voigt darzubieten.

 Und Michelle Beyer aus der Lene-Voigt-Schule ließ es sich nicht nehmen, als Katze auf die Bühne zu kommen, um “De Gatze” darzubieten.

 gatze2009„ Das Fauchen am Schluss war es wohl, das der Jury die Mundwinkel ein klein wenig mehr in die Breite gehen ließ – und der Zwölfjährigen in diesem Jahr den begehrten Gaggau-Becher mit der Kakao-(Tüten)-Füllung einbrachte.“ schrieb Ralf Julke in der Internetzeitung und damit hatte er gar nicht so unrecht.

 

 Und auch mit seinem Abschlusssatz kann sich wohl jeder Lene-Voigt-Fan anschließen:
“ Schöner kann man die beliebteste Leipziger Dichterin eigentlich nicht ehren.“

Und nun möchten wir uns noch bei allen bedanken, die zum Gelingen des lustigen Nachmittags beigetragen haben. Besonders den Sanftwütlern, in deren Kabarett wir seit Jahren hervorragende Aufnahme finden, und der Kaffee-Firma J..J. Darboven, die wieder für jeden Teilnehmer viele Tütchen schmackhaften “Gaggaus” spendierte.

Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.gaggau2009


gaggaud2009


Datum: Dienstag, 9. Juni 2009
Kategorien: Gaggaudebbchen, Veranstaltungen
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Gaggaudebbchen 2008 vergeben

Am Nachmittag des 28. Mai knisterte im Kabarett SANFTWUT die Spannung als 14 aufgeregte Jungen und Mädchen im Alter von 9-12 Jahren ungeduldig auf ihren Bühnenauftritt warteten. Von der Lene-Voigt-Schule kamen traditionsgemäß die meisten der Schüler – auch dank des großen Engagements der Leiterin der Theatergruppe, Frau Dobroschke, und unserer unermüdlichen Bärbel Steinert. Gefreut haben wir uns auch über die Teilnahme von 5 Lene-Voigt-Fans vom Gustav-Hertz-Gymnasium, die mit ihren beachtlichen Beiträgen für Überraschung sorgten. Roman Voigt, Enkel unserer Mitglieder Hannelore und Wolfgang Voigt (ist nicht identisch mit unserem Vorsitzenden) kämpfte bereits zum 3. Mal um das Gaggaudebbchen und hat es sich mit seinem sehr originellen Vortrag des nicht so bekannten Gedichts „Meine Meddode“ wirklich verdient. Sein „Outfit“ als Wanderer mit Rucksack, Karte und Verpflegung paßte genauso wie sein unverfälschtes Sächsisch zum sicher rezitierten Text. Die Entscheidung fiel der Jury, der Dr. Veronika Arndt, Wolfgang U. Schütte und Gitta Steyer angehörten, dennoch nicht leicht; die Qualität aller Vorträge hat sich sehr gesteigert. Von so manchem Kandidaten werden wir im nächsten Jahr bestimmt wieder hören. Uwe Rohland moderierte locker und lustig, die „Fiff´schen Gaffeesachsen“ und Bärbel Steinert bereicherten das Programm mit passenden Texten und Liedern. Und nicht zu vergessen: kein Kind ging leer aus. Es gab für alle Urkunden, wunderschöne Bücher, Büchergutscheine, Lene-Voigt-Kulis und Süßigkeiten sowie ganz viel Kakao, der dankenswerter Weise wie immer von der Firma J.J. Darboven gespendet wurde.

Gaggaudebbchen 2008Gaggaudebbchen 2008Gaggaudebbchen 2008: Roman Voigt


Datum: Sonntag, 29. Juni 2008
Kategorien: Gaggaudebbchen
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Gagaudebbchen 2004: Reine Jungensache

In der Zeit vor Nikolaus wird Sächsisch gesprochen im Kaffeekabinett des Leipziger Ratskellers. Das auch ein Lene-Voigt-Kabinett ist. Aus gutem Grund. Denn es ist die Lene-Voigt-Gesellschaft, die hier seit drei Jahren – gemeinsam mit der Lene-Voigt-Schule – einlädt zum Wettstreit um das »Gagaudebbchen«. Das ist quasi der Junior-Preis zur renommierten »Gaffeeganne«, um die sich erwachsene Vortragstalente scharen. Wenns um Kakao geht, darf man auch mal jung und naseweis sein.

Das passt sogar sehr gut zum Dichtwerk der Lene Voigt. Auch wenn Deutschlehrerin Sibylle Dobroschke jedesmal kämpfen muss mit ihren jungen Talenten, damit sie die Voigt-Texte nicht leiern, nicht nuscheln oder vortragen, als gäb es darauf Noten. Gibt es nämlich nicht. Alle kleinen Teilnehmer bekommen einen Preis. Und die besten drei auch noch eine Tasse. Oder besser: ein Debbchen. Mal in Bronze gerandet, mal silbern, mal golden. Und dafür muss man sich anstrengen. Und die Kleinsten haben einen echten Vorteil.

»Die sind noch nicht so steif, die gehen noch aus sich heraus«, weiß Sibylle Dobroschke, die zum diesjährigen Wettbewerb fünf ihrer Schützlinge anmelden konnte. Der 13-jährige Thomas Jahn holte sich denn auch mit »David und Goliath« souverän die silberne Tasse. Und Markus Seifert, ebenfalls 13, landete mit »Der Handschuh« auf Platz 3. Aber nicht alle Talente reifen in der Lene-Voigt-Schule, wo Sächsisch-Unterricht seit ein paar Jahren fest zum Programm gehört.

Der 11-jährige Maximilian Andrae besucht die fünfte Klasse des Evangelischen Schulzentrums und ist in Böhlitz-Ehrenberg zu Hause. »Das Kaffeegespenst« konnte er schon eine Weile auswendig, eine Wonne für Eltern und Großeltern, wenn er damit anfing. Der Großvater packte den Jungen endlich am Schlafittchen und sorgte dafür, dass er mit dem »Gespenst« auch mal das Publikum des Gagaudebbchens erheiterte. Und das gelang dem Jungen mit umwerfender Grandezza. »Die Kraniche des Ibykus hätte ich auch noch draufgehabt«, sagte nach seiner souveränen Vorstellung.

Nur die Mädchen, die eigentlich in allen Lebenslagen schnippisch sind wie Lene, sahen keine Chance. Sie bewiesen, dass sie auch mal schüchtern sein können, wenn es ernst wird. Nur eins darf man beim Vortrag der burschikosen Voigt-Texte eben nicht sein: schüchtern.

Ralf Julke

Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung von LIZzy.


Datum: Mittwoch, 15. Dezember 2004
Kategorien: Gaggaudebbchen
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